Stader Soroptimistinnen unterstützen landkreisweite Kampagne RotlichtAus ?!
Vortrag von Manfred Paulus: Menschenhandel und Sexsklaverei - (Organisierte) Kriminalität im Rotlichtmilieu
Unbenannt

Stade – Auf Einladung vom Stader Club Soroptimist International kommt Manfred Paulus, Erster Kriminalhauptkommissar a.D., zu einem Vortrag am Mittwoch, den 15. September um 19.00 Uhr in die Stader Seminarturnhalle. Es ist die Auftaktveranstaltung im Rahmen der einjährigen landkreisweiten „RotLichtAus?!“- Kampagne, die schon jetzt von einem breiten Aktionsbündnis getragen wird. „Wir freuen uns sehr, mit Manfred Paulus einen so ausgewiesenen Experten zu diesem Thema gewonnen zu haben“, sagt Vizepräsidentin Petra Müller. „Die schmutzigen wie lukrativen Geschäfte mit der Ware Frau und Kind halten weltweit unvermindert an. Deutschland bietet als Zielland und Land der Ausbeutung beste Rahmenbedingungen für die Zuführung von Frauen und Kindern in die Zwangsprostitution und für die skrupellosen Geschäfte von Menschenhändlern, Zuhältern und verbrecherischer Organisationen.“

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RotlichtAus?! Ein breites Bündnis im Landkreis Stade lädt ein.

Ab September 2021 startet eine Veranstaltungsreihe mit Informationen zur Prostitution in Deutschland.

Unbenannt Frauen

Seit 20 Jahren ist die "Förderung der Prostitution" in Deutschland nicht mehr strafbar und Prostitution gilt auch nicht mehr als sittenwidrig, sondern als ein Gewerbe wie viele andere. Nach einer Schätzung von verdi wurden im Jahr 2019 hier 14,5 Milliarden Euro pro Jahr umgesetzt, 1,2 Millionen Männer gingen deutschlandweit zu 400.000 Prostituierten (eine Schätzung der Städte und daher die vielleicht beste Näherung, ohne Dunkelziffer).

 

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Für ein geschlechtergerechtes Miteinander:
Gleichstellungspolitische Forderungen im Wahljahr 2021

Landkreis Stade. 2021 ist Wahljahr und zu diesem Anlass haben Gleichstellungsbeauftragte aus der Arbeitsgemeinschaft im Landkreis Stade ihre zentralen Forderungen zusammengefasst. Die Gleichstellungsbeauftragten fordern in ihrem dafür erstellten Flyer den Abbau von Rollen-/ und Geschlechterstereotypen sowie von Sexismus, eine eigenständige Existenzsicherung durch Arbeit auch für Frauen, ein Leben ohne Angst und Gewalt für Mädchen und Frauen, geschlechtergerechte Sprache und die paritätische Besetzung von politischen Gremien.

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Virtuelles Angebot zum Internationalen Frauentag rund um das Thema Frauen in Kunst und Kultur

Der 08. März ist für Frauen ein besonderer Tag, denn es ist der Internationale Frauentag. Der Tag ist ein Symbol für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Aber noch immer bleibt in Deutschland und weltweit die Gleichstellung der Geschlechter unerreicht! Bereits seit mehr als 100 Jahren kämpfen Frauen für ihre Rechte, wie Chancengleichheit, ein selbstbestimmtes Leben oder gegen Diskriminierung und Gewalt in jeglicher Form. Und auch wir werden nicht müde, dieses Thema immer wieder auf die Agenda zu bringen und auf die Problematiken aufmerksam zu machen.

In diesem Jahr greift die AG der Gleichstellungsbeauftragten das Thema „Frauen in Kunst und Kultur“ auf und bietet zwei virtuelle Veranstaltungen dazu an. Denn Kunst- und Kulturförderung erfolgt innerhalb eines geschlechterdiskriminierenden gesellschaftlichen Rahmens, der sich auch auf die Präsenz von Frauen und Männern in der Kunst auswirkt. Das hat insbesondere für Frauen nachteilige Effekte, die sich im Rahmen aktueller Finanzierungsdebatten zu verstärken scheint.

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FrauenFilmNacht 2021 wird aufgrund der Corona Pandemie verschoben


Traditionell hätte es in diesem Jahr die 8. Frauenfilmnacht gegeben!
Und sicher haben Sie sich schon darauf gefreut!

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Offener Brief an die hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten am 12.11.2020

„Lockdown-Light“ im November schiebt Bordellen Riegel vor
Gleichstellungsbeauftragte begrüßen das und fordern dauerhaftes Sexkaufverbot

Zum Schutz der Bevölkerung und der Prostituierten im Zuge des Teil-Lockdowns im November mussten auch Bordelle schließen, und die Ausübung der Prostitution wurde verboten. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade begrüßt die Entscheidung, die das Land in seiner Verordnung vorgibt.

Die Prostitutionslobby ächzt und wird mit allen Mitteln zu erreichen versuchen, dieses Verbot aufzuheben. In Anbetracht der weiter andauernden Corona-Krise werden wie in einem Brennglas Schwierigkeiten sichtbar, die eng mit dem ausbeuterischen und repressiven "System Prostitution" in Deutschland verbunden sind. Solange die Pandemie in Europa anhält, darf es nach Meinung der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade keinen Sexkauf in Deutschland geben. Denn die bestehenden Hygienevorschriften und die Abstandsregeln können in der Realität der Prostitution nicht ernsthaft umgesetzt und insbesondere nicht kontrolliert werden. Sexkäufer scheuen aus gutem Grund die Öffentlichkeit. Deshalb ist es zum Beispiel äußerst unwahrscheinlich, dass sie sich mit ihrem tatsächlichen Namen registrieren werden.

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Ammely hilft online eine Hebamme zu finden
Hebammenzentrale Stade: Ansprechpartnerin
im Landkreis Stade

Ammely ist eine bundeweite Plattform für eine einfache und transparente Suche und Vermittlung von Hebammenleistungen. Durch genau gefilterte Suchanfragen und ein großes Angebot an registrierten Hebammen finden Schwangere in akuten Situationen schnell eine zielgenaue Betreuung. Auch Mütter nach der Entbindung  finden hier Hebammen gezielt für ihren Bedarf.
Ammely wurde gemeinsam vom Deutschen Hebammenverband e.V. (DHV), dem größten Hebammen-Berufsverband und der Keleya Digital-Health Solutions GmbH, Anbieter der Schwangerschafts-App „Keleya“, entwickelt. https://www.ammely.de/

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Frauenbündnis enttäuscht über Gerichtsentscheid gegen Parité
Großer Rückschritt mit Signalwirkung für die Gleichstellung der Geschlechter

Brandenburg und Thüringen verabschiedeten nacheinander ein Paritätsgesetz. Damit sollten nur solche Wahllisten der Parteien zu den Landtagswahlen zugelassen werden, auf denen Männer und Frauen abwechselnd zur Abstimmung stehen. Dafür hatten große Frauenbündnisse viele Jahre gekämpft, um mehr Frauen den Einstieg in die Politik zu ermöglichen. Denn: Die Zahl der gewählten Abgeordneten sinkt bundesweit unaufhaltsam. In Niedersachsen sind zum Beispiel nur noch 29,2 % Frauen im Landesparlament. Das ist nicht einmal ein Drittel. 2003 waren es noch 34,2 Prozent.

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Lösung gesucht für gute Hebammenversorgung in Stade 
Gleichstellungsbeauftragte: Alle an einen Tisch setzen und kreative Lösungen suchen

Die Situation ist ernst. Neun Hebammen haben das Elbe Klinikum Stade verlassen, weil sie sich nicht wertgeschätzt fühlen und weil sie unter den Bedingungen nicht mehr arbeiten wollen. Es verbleiben noch wenige stationär hauptamtlich beschäftigte
Hebammen im Kreissaal des Elbe Klinikums in Stade, die im Schichtdienst arbeiten. Die Klinik will die Ausfälle durch Leiharbeits-Hebammen ersetzen. Die Gleichstellungsbeauftragten fragen sich, was hat das für Konsequenzen für die Gesundheit rund um die Geburt? Ist der Kreissaal im Elbe Klinikum Stade noch eine Einrichtung mit ausreichendem Versorgungsstandard, immerhin ist die Gesundheit rund um die Geburt Nationales Gesundheitsziel. Müssen Frauen aus dem nördlichen Landkreis Stade demnächst für die Entbindung nach Buxtehude oder in andere Städte ausweichen? Kann die Kinderklinik mit der Frühchen-Intensivpflege damit gehalten werden?  

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Mahnwachen – Gewalt gegen Frauen  

Seit 2019 organisiert die AG der Gleichstellungsbeauftragten Mahnwachen, wenn eine Frau aus dem Landkreis Stade durch die Gewalteinwirkung ihres Partners oder Ex-Partners ums Leben gekommen ist. In dem Jahr 2019 wurden drei Frauen im Landkreis Stade Opfer von häuslicher Gewalt.

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30 Frauen schnuppern Bundespolitik in Berlin
AG der Gleichstellungsbeauftragten organisiert Besuch 

 

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Auf dem Wege Politikerin zu werden
AG der Gleichstellungsbeauftragten mit Programm für 2020

Frauen für ein Mandat in der Politik zu begeistern, ist das Ziel des niedersächsischen Mentoring-Programms "Frau.Macht.Demokratie.". Und das ist auch das Ziel der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade, denn Politik stellt die Weichen in allen Bereichen unserer Gesellschaft, und hieran sollen und müssen mehr Frauen beteiligt sein. 

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Gleichstellungsbeauftragte kritisieren die bundesweite Fahrradhelm-Kampagne
Sexistische Werbung - Minister Scheuer Zielscheibe von Kritik

"Looks like shit – but saves my life" – betitelt der Verkehrsminister Scheuer seine neue Werbekampagne für Fahrradhelme. Bundesweit melden sich Organisationen, Politiker und Politikerinnen kritisch zu Wort. Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade ist fassungslos, dass ein Bundesministerium mit dieser sexistischen Werbung insbesondere Jugendliche zum Tragen von Fahrradhelmen motivieren will. „Wir wollen mit allen Mitteln versuchen, dass diese Werbeplakate nicht in unserem Landkreis aufgehängt werden“, so die Gleichstellungsbeauftragten und bitten mit diesem Appell auch die Politik und die Bürgermeister*innen um Unterstützung!

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Das Mentoring-Programm FRAU.MACHT.DEMOKRATIE.
Gleichstellungsbeauftragte wollen Frauen auf dem Sprung in die Politik unterstützen

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade wird in diesem und im nächsten Jahr daran arbeiten, Frauen den Weg in die Kommunalpolitik zu erleichtern. 

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